Ich und mein Gottesbild PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 22. Juni 2011 um 10:49 Uhr

Das war der Titel mit welchem wir uns am Sonntag, den 19.06.2011 zusammen mit unserem Diözesanpräses Arnold Jörres beschäftigten.

Welches Gottesbild hat denn jeder von uns, haben wir überhaupt immer eins vor Augen oder fehlt uns das Bild im Alltag?

Wir lernten, dass es in uns immer vier Impulse gibt. Die einen stärker die anderen weniger stark. Die erste Frage war: Wo ordnen wir uns selbst ein? Das mag jetzt beim Lesen vielleicht einfach klingen, aber in dem Moment wenn man vor diese Frage gestellt wird ist es schon ganz schön schwierig. Ist der Impuls zur Veränderung stark in mir oder mehr der zur Stabilität, der zur Selbstfindung oder der zur Selbsthingabe.

Welches Bild von Gott nehmen wir mit wenn wir auf Reisen gehen? Was können wir als überflüssigen Ballast zurücklassen. Da waren wir uns dann nicht immer ganz einig.

Eine zentrale Frage war auch: Können/dürfen wir uns ein Gottesbild machen? Wird Gott dadurch nicht zu sehr vermenschlicht? Auch hier gab es pro und kontra.

Vieles wurde in unserer kleinen Runde von neun Teilnehmer/innen unter der ruhigen Leitung von Arnold Jörres diskutiert. Es gab ruhige, ernsthafte Zeiten, aber es wurde auch viel gelacht.

Eines haben wir wohl alle gelernt. Das Gottesbild in uns verändert sich mit zunehmendem Alter. Und das ist wohl auch gut. Es gibt keinen gleichbleibenden Gott, er erneuert sich täglich in uns. Ich hoffe, dass ich noch viele Gottesbilder erfahren kann. Und irgendwann werde ich ihn leibhaftig sehen.

Jüchen – Otzenrath, den 21.06.11

Erwin Küpper