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Kolping an der Seite von benachteiligten Jugendlichen PDF Drucken E-Mail
Montag, 17. Oktober 2011 um 14:49 Uhr

Mönchengladbach/Düren. Die diesjährigre Diözesanversammlung des Kolpingwerk Diözesanverband Aachen tagte am 15. Oktober im Papst-Johannes-Haus in Düren. Ausführlich befassten sich die rund 90 Delegierten mit der Situation von benachteiligten Jugendlichen.

Junge Menschen ohne Schulabschluss, Jugendliche ohne Ausbildungsplatz, jugendliche Strafgefangene in Heinsberg und Wilich - dies sind die Hauptgruppen der benachteiligten Jugendlichen, für die der Kolping-Diözesanverband Aachen durch die Einrichtungen seines Bildungswerkes berufliche Grund,- sowie Aus- und Weiterbildung anbietet. Der Geschäftsführer des Kolping-Bildungswerkes, Roland Lückfett informierte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und einigen Jugendlichen die diesjährige Diözesanversammlung über die Ziele und Aufgaben dieser wichtigen Einrichtung.

Ganz praktisch konnten die Delegierten nach der Präsentation von Herrn Lückfett, die Arbeit des Bildungswerkes kennen lernen. Auszubildende aus den Holz- und Metallwerkstätten, aus den Bereichen Hauswirtschaft, Gesundheit und Soziales zeigten ihre Fähigkeiten und animierten die Kolpinger aktiv zu werden. „Das Kolping-Bildungswerk ist mittlerweile mit 10 Standorten in der ganzen Diözese Aachen vertreten. Seine hochprofessionelle Arbeit wird nicht nur von den Jugendlichen geschätzt, sondern findet hohe Anerkennung bei Arbeitsagenturen, Kammern und den zuständigen Ministerien“, resümierte Diözesanvorsitzender Martin Thees zum Abschluss des Studienteil.

Am Nachmittag verabschiedete die Versammlung eine Resolution zur Situation der benachteiligten Jugendlichen, mit der sich das Kolpingwerk an die Öffentlichkeit wendet und alle Beteiligten zu noch größeren Anstrengungen aufruft. „Jede Investition in Menschen ist eine Investition in die Zukunft. Gebraucht wird ein umfassenden Rettungsprogramm für benachteiligte Jugendliche!“, heißt es in der Resolution.

Weitere Tagespunkte waren die Beratung über den Rechenschaftsbericht, der Dialogprozess der Kirche im Bistum Aachen und Vorstandswahlen. Matthias Scharlau wurde in seinem Amt als stellvertretenden Diözesanvorsitzenden bestätigt, ebenso wurde Dorothee Spinnrath erneut in den Vorstand gewählt. 

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