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Neunter Nachfolger Adolph Kolpings PDF Drucken E-Mail
Montag, 12. Dezember 2011 um 12:19 Uhr

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kölner Minoritenkirche ist Msgr. Ottmar Dillenburg (50) am Samstag offiziell als neuer Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes und Rektor der Minoritenkirche eingeführt worden. Hauptzelebrant war Joachim Kardinal Meisner, der Protektor des internationalen Verbandes ist.

Der neue Generalpräses ist der neunte Nachfolger des Seligen Adolph Kolping, der den Verband vor mehr als 160 Jahren gegründet hat. Wie bei besonderen Gottesdiensten üblich, trug Generalpräses Dillenburg die prächtige, mit Goldfäden bestickte Kasel, die Kolping persönlich 1862 von Papst Pius  IX. geschenkt bekommen hatte. In Anspielung darauf wünschte Kardinal Meisner ihm nicht nur äußerlich sondern auch innerlich die Statur des Seligen Adolph Kolping.

In seiner Predigt wünschte der Kardinal dem neuen Generalpräses für seine Arbeit die Energie, die Dynamik und den Antrieb des Gottesgeistes, nämlich Stehvermögen, einen langen Atem und die Fähigkeit, sich nicht wie eine Wetterfahne von allen Zeitströmungen bewegen zu lassen. In seinem Dankeswort zitierte Dillenburg seinen Vorgänger Adolph Kolping: „Wer Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfande setzen“ und versprach, ebendies zu tun und sein Bestes zu geben für sein neues Amt, das er als große Ehre empfindet: „Ich darf der neunte Nachfolger Adolph Kolpings sein.“

Msgr. Ottmar Dillenburg war im Oktober in Rom vom Generalrat des Kolpingwerkes gewählt worden. Der Generalpräses ist oberster Repräsentant des Internationalen Kolpingwerkes mit rund 450.000 Mitgliedern in 61 Ländern weltweit. Gewählt wurde er für eine erste Periode von zehn Jahren. Der Generalrat ist das höchste beschlussfassende Gremium des internationalen Verbandes.