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Kolpingwerk unter neuer Leitung PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 23. September 2014 um 14:57 Uhr

 

 Maria Taube (m.) ist neue Diözesanvorsitzende - Dietmar Prielipp ist neuer Geistlicher Leiter - Mariele Biesemann ist neue stellvertretende Diözesanvorsitzende

Maria Taube aus Tönisvorst ist die neue Vorsitzende des Kolpingwerkes im Bistum Aachen. Die Diözesanversammlung, die am Wochenende im Haus Vorst in Tönisvorst tagte, wählte die 66-jährige mit großer Mehrheit an die Spitze des Kolpingwerkes. Ihr zur Seite steht Mariele Biesemann aus Willich, die zur Stellvertreterin gewählt wurde. In das neue Amt des Geistlichen Leiters des Kolpingwerkes wurde Dietmar Prielipp aus Nettetal gewählt. Der Pastoralreferent, der bereits ehrenamtlicher Geistlicher Leiter der Kolpingsfamilie Willich ist, ist damit nun hauptamtlich für das Kolpingwerk im Bistum Aachen tätig. Als weitere Mitglieder wurden Dorothee Spinrath aus Dülken, Markus Holländer aus Jülich und Helmut Houben aus Viersen wieder in den Vorstand gewählt.

Die Diözesanversammlung begann mit der Rückschau auf das vergangene Jahr. Rechenschafts- und Finanzbericht wurden in Kleingruppen ausführlich diskutiert und bewertet, so dass  der Vorstand letztendlich einstimmig entlastet werden konnte.

Für sein herausragendes Engagement, das bis in den Bundesverband hineinstrahlte, wurde anschließend Martin Thees mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland ausgezeichnet. Martin Thees war im Frühjahr nach siebeneinhalb Jahren aus dem Amt als Diözesanvorsitzender ausgeschieden und nun als Delegierter seiner Kolpingsfamilie Süchteln anwesend. Überrascht und überwältigt von dieser höchsten Auszeichnung im Kolpingwerk Deutschland konnte er sich nur noch herzlich für die gemeinsame Zeit und Arbeit bedanken. Das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Diözesanverband Aachen erhielt Matthias Scharlau aus Nettersheim, der nach sechs Jahren im Amt des stellvertretenden Diözesanvorsitzenden sich nicht erneut zur Wahl stellte. Matthias Scharlau habe in Zeiten des Umbruchs Verantwortung übernommen und sei später als „Außenminister“ Stimme und Gesicht des Kolpingwerkes gewesen, so Maria Taube in ihrer Laudatio. Aus dem Diözesanvorstand verabschiedet wurden außerdem Ulrich Gerhartz und Willi Schürings, die bisher als Bezirksvertreter für Krefeld und Mönchengladbach im Vorstand tätig waren.

Die Stimmkarten der Delegierten wurden am Nachmittag strapaziert: In rund zweistündiger Diskussion wurde eine neue Satzung beraten und beschlossen, die nicht nur veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen Rechnung trägt. Mit großer Mehrheit wurde beschlossen, den Diözesanvorstand zu verkleinern und die Struktur des Rechts- und Vermögensträgers zu verändern. Dies soll zukünftig doppelte Beratungen und eine Reihe von Sitzungsterminen einsparen.

Mit einem Ausblick auf den Kolpingtag 2015, zu dem im nächsten Jahr vom 18.-20.09.2015 in Köln 15.000 Teilnehmer erwartet werden, schloss die Diözesanversammlung.

 

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