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Kolpingsfamilie Kall

Der Schwerpunkt der sozialpolitischen Arbeit der Kolpingsfamilie Kall liegt seit Jahren in der Projektarbeit in Indien

Wir unterstützen Menschen aus der Kaste der "Unberührbaren", der untersten Bevölkerungsschicht Indien. Dabei konzentrieren wir uns derzeit auf die Vergabe von Kleinstkrediten (Microkrediten) in Höhe von € 50,00 bis € 250,00 je Fall.

Die jungen Menschen benötigen diese Kredite, um ihre schulische und berufliche Ausbildung zu finanzieren, weil ansonsten keine Möglichkeit einer Berufsausbildung besteht.

Denn letztlich zielen all unsere Bemühungen in der internationalen Partnerschaft darauf ab, viele Probleme zu lösen, damit den armen und an den Rand gedrängten Menschen Gerechtigkeit widerfährt. Durch unsere Solidarität wollen wir ihre Lebenssituation verbessern. Gemeinsam mit vielen selbstlosen Spendern haben wir in den letzten Jahren viel erreicht.

So hat es eine beispielhafte Solidarität mit den Überschwemmungsopfern gegeben und das Kolpingwerk konnte vielen Betroffenen beim Wiederaufbau ihrer Häuser und Geschäfte helfen. Oder an anderer Stelle haben verschiedene Maßnahmen im Bereich der ländlichen Entwicklung dazu beigetragen, die Einkommenssituation der Kleinbauern zu verbessern. Durch den Bau von Zisternen haben Hunderte von Familien nun einen gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Die Menschen, die von unseren Kleinstkrediten profitiert haben, zahlen den Kredit mit Zinsen zurück, damit wieder andere in den Genuß dieser Unterstützung kommen.

Falls Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, erbitten wir Ihre Spende zugunsten unseres Kontos 3504784 bei der Kreissparkasse Euskirchen (BLZ 382 501 10).

Für Gespräche und Fragen stehen Ihnen unsere Vorsitzenden Herr Dr. Hans Unland (tel. 02441/ 5141) und Herr Hans-Peter Dederichs (tel. 02441/ 5756) zur Verfügung.


Herzlichst und TREU KOLPING
Ihre Kolpingsfamilie Kall

Kräuterweihe am Sonntag, den 14.08.2011 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 19. Juli 2011 um 09:51 Uhr

in Golbach um 9.00 Uhr und am Heiligenhäuschen in Kall Auf dem Büchel um 10.30 Uhr und um 18.00 Uhr.

Wie in den vergangenen Jahren hat die Kolpingsfamilie Kall auch in diesem Jahr Kräutersträuße gebunden und diese nach den heiligen Messen in Goldach und in Kall gegen eine Spende für ihr Hilfsprojekt in Südindien abgegeben.

Hier unterstützt die Kolpingsfamilie Kall Menschen aus der Kaste der "Unberührbaren", der untersten Bevölkerungsschicht Indiens mit Kleinkrediten zur schulischen und beruflichen Ausbildung.

Zusätzlich bietet die Kolpingsfamilie die Kräutersträuße auch nach der heiligen Messe am 21.08.2011 in der Wüstung Wollseifen anlässlich des Rochusfestes an.

In seiner Predigt betonte Pfarrer Hans Joachim Hellwig die Einheit der Menschen aus Körper und Seele, die auch durch das Hochfest Mariä Himmelfahrt betont werde. Die in den Sträußen verwandten Kräuter dienen vielfach den Menschen als Heilmittel, die Blumen erfreuen die Seele der Menschen.

Die Kräuterweihe findet seit dem 13. Jahrhundert am Fest Mariä Himmelfahrt statt und war in den früheren Jahrhunderten ein Symbol, den Segen und die Fürsprache der Gottesmutter für Menschen, Tiere, Pflanzen, Haus und Hof  zu erbitten.

Ysop kann bei zahlreichen Leiden als Heilmittel eingesetzt werden, u.a. bei Wunden; Johanniskraut und Baldrian können beruhigen, Salbei ist ein probates Hustenmittel. Minze, in einem frischen Tee aufgegossen, lindert Bauchschmerzen. 

Die Kolpingsfamilie Kall hat etwa 30 Arten von Kräutern, Blumen und Getreide zu 250 Kräutersträußen gebunden.

Die Kräuter sollen uns heute auch an die Schönheit und Bewahrung der Schöpfung erinnern.